Modetipps fürs Schmuddelwetter

Zugegeben, den Jungs fällt es vielleicht leichter, sich bei diesem unberechenbaren Wetter für die passende Kleidung zu entscheiden. Noise-Mitarbeiterin Lissy Bechtold wollte aber nicht klagen, sondern hat sich Gedanken gemacht, wie der richtige Style für den Winter aussehen könnte. Die Story dazu lest ihr am Samstag auf Noise weekly, eine Bildergalerie gibt es hier:

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Eine Insel … mit Durchblick

In der zweiten Folge seiner Kolumne von der britischen Insel schaut Frank Galgenmüller tief ins Auge des Gesetzes…

Wolltet ihr euch schon einmal bei “Big Brother” bewerben? Die Bewerbung könnt ihr euch schenken und einfach ins Vereinigte Königreich einreisen. Hier ist das Feeling der TV-Show Tag für Tag am eigenen Leib spürbar. England drückt längst kein Auge mehr zu!

Die U-Bahn-Systeme Londons beispielsweise ähneln einem Hochsicherheitstrakt. Ein Bürger in London wird bei einem normalen Einkauf oder auf dem Weg zur Arbeit von mehreren hundert Kameras gefilmt. In Bussen hängen gar Bildschirme, auf denen man sich selbst begutachten kann. Immerhin kann dann noch kontrolliert werden, ob die Frisur richtig sitzt und was der Hintermann so macht oder wo das hübsche Mädchen sitzt, das gerade eingestiegen ist. Lese den Rest dieses Eintrags »

NOISE-TV ist dagegen!

Gegen die Welt, gegen den Konsum, gegen Nazis, gegen Tierquälerei, gegen Tiere, gegen weiße Wände, gegen Plastikschmuck und Bitshes. Außerdem sind wir gegen Deutsche und für Ausländer, und gegen Spezifikationen.

Und warum?

Einfach so!

Für Menschenhandel!

Und gegen Heidenheim!

 

gez.:

TXE

Gaudi in der Hütte

Noise spickt auch mal über die Landkreisgrenze: Unsere Mitarbeiterin Elisabeth Hampel war bei der Hüttengaudi in Hüttlingen aktiv und hat viele Bilder mitgebracht. Wer findet sich drauf wieder?


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NOISE-Kolumne: Rock on!


Nachdem mir weder Bälle noch Lachen so richtig Freude bereiteten, habe ich mich dazu entschlossen, ein Instrument zu lernen. Nun, entschlossen ist vielleicht das falsche Wort, aber ich konnte doch nicht tatenlos dabei zusehen, wie mein Freund seine alte Gitarre bei E-Bay verkauft. Also nahm ich mir ein Herz und die Gitarre in meine Obhut. Ich sah mich schon mit Schlapphut, rötlich gefärbten Haaren und lässiger Hippie-Revival-Kleidung am Straßenrand sitzen und meine selbstgeschriebenen Songs schmettern – bis mich ein Produzent entdeckt und ich auf großen Bühnen meine Songs schmettere und Teenies Poster von mir an ihre Wand kleben, eine Süßigkeitenlinie nach mir benannt/von mir verkauft wird und so weiter und so fort…

Meine Fantasie wurde unschön vom „Gitarre lernen leicht gemacht“-Buch meines Vaters gestört. Oder eher davon, dass ich merkte, dass es bis zu meinen selbstgeschriebenen Songs noch ein klein wenig dauern würde. Entgegen meiner Annahme waren die einzelnen Akkorde nicht schon als implizites Wissen in meinem Kopf verankert. Als ich fröhlich „How many Roads“ anstimmen wollte (…als mein Vater die gleichen Flausen im Kopf hatte wie ich und Gitarre spielen lernen wollte, war er witzigerweise genauso alt wie ich – das Buch stammt also aus den späten 70er Jahren), merkte ich, dass ich mir vor dem Singen, ja vor dem Spielen an sich doch mal diese Akkorde genauer anschauen sollte.

Ohne die Kenntnis von Noten, Akkorden oder sonst irgendwelchem musikalischen Grundwissen, platzierte ich meine Finger auf der zweite, dritten und vierten Seite von unten (ergibt den Akkord A) und fing locker flockig an, mit meinem rechten Daumen über die Seiten vor dem Schalloch zu fahren – yeah, Rockstar.

Der erste Akkord sitzt, machen wir mal weiter mit dem nächsten – das E. Hier wurde es schon schwieriger. Die Finger wurden hier nicht mehr nur untereinander platziert, sondern an unterschiedlichen Stellen entlang des Griffbretts der Gitarre. Ich stellte fest, dass meine Finger a) zu klein und b) zu ungelenkig für dieses Instrument sind. Nachdem ich den Griff einigermaßen fassen konnte, versuchte ich das E und das A abwechselnd zu spielen. Hört sich leicht an, doch mir verursachte es krampfartige Schmerzen in meiner linken Hand und auch mein Unterarm, der leicht verdreht versuchte die Finger möglichst schnell am richtigen Ort zu platzieren, fing leicht an zu schmerzen – autsch…Amateur.

Ich muss mir eingestehen, dass es wohl noch eine Weile dauern wird, bis ich „How many Roads“ geschweige denn eigene Songs spielen kann. Der Weg zum Star ins steinig und hart – das weiß ich schon aus diversen Casting-Shows. Ich werde mich wohl doch besser auf mein Studium konzentrieren…rock on!

WeG gewinnt erneut Planspiel Börse


Die Schüler des Werkgymnasiums sind erneut Sieger beim Planspiel Börse
der Kreissparkasse Heidenheim. Gewonnen hat das Team „Die Elite 2.0“ vom
Werkgymnasium (WeG) vor dem Margarete-Steiff-Gymnasium
(MSG) und dem Technischen Gymnasium (TG).
Beim Börsenspiel hatte Schüler aus ganz Europa die Aufgabe, ein fiktives Vermögen von
50.000 Euro in einem Zeitraum von drei Monaten gewinnbringend anzulegen. 65 Teams mit 370 Schülerinnen und Schülern aus der Stadt und dem Landkreis stellten sich dieser Aufgabe und erlangten
dabei nicht nur Börsenwissen, sondern bewiesen auch Teamgeist.Unterstützung kam von betreuenden Pädagogen und den beiden Kundenbetreuern der Kreissparkasse, Markus Bosch und Volker
Kaufmann.
Mit einem Depotwert von 56.200,83 Euro belegte „Die Elite 2.0“ mit Alexander Bosch, Daniel Birkhold, Florian Hornung, Manuel Kuhn und Thomas Lehleiter vom WeG den ersten Platz und erhielt ein
Preisgeld von 300 Euro. Den zweiten Platz mit 200 Euro Preisgeld erreichte das Team „MSG Wirtschaft“ mit Andreas Wilhelm, Stephanie Belitz, Sarah Mader und Jens Stelzer. Der mit 100 Euro dotierte dritte Platz ging an das Team „Lucrum“ vom TG mit HannesKatzke, Dorothee Brühl, Max Kaiser, Fabian Ruck und Jessica Trittler.
Das Team „Aktien-Kings“ der Realschule Sontheim gewann den Sonderpreis für den besten Ertrag mit nachhaltigen Wertpapieren.

NOISE-Kolumne: Gut gelacht.

Es ist immer noch das neue Jahr, es gibt immer noch gute Vorsätze und ich passe noch immer nicht in meine Prä-Bachelor-Jeans, die ich ohne jeden Nutzwert schon zwei Mal umgezogen habe. Wie schon letzte Woche angedeutet, soll sich das jetzt ändern – allerdings nicht mit Squash!

Daher habe ich mich neu orientiert und eine Beschäftigung gefunden, die mich zumindest nicht heillos überfordern sollte: Lach-Yoga. Yoga ist cool, macht gelenkig und meiner Yoga-Cousine würde meine Jeans sicher passen. Lachen macht glücklich und sollte mir sicherlich leicht fallen, denn solang niemand auf einer Bühne steht, redet und versucht komisch zu sein, lache ich eigentlich über alles und jeden – beispielsweise über einen meiner Lieblingswitze: Warum gewinnen Hyänen immer beim Kartenspielen?? …Sie haben immer ein Aas im Ärmel. Haha.

Also auf zum Lachyoga. Zunächst ging es um Atemtechnik. Da ich schon mal die Ursula-Karven-Yoga-DVD gemacht habe, fühle ich mich sehr gut gewappnet. Die Atmung ist der eigentlichen Yoga-Atmung auch nicht unähnlich, allerdings wird beim Ausatmen immer ein lautes „haha“ oder alternativ „hoho“ produziert. Da sich das  in der Gruppe ein wenig komisch anhört, fängt man quasi automatisch anzulachen…ist das gemeinsame Alberkeitsgefühl also der Schlüssel zum gelassenen Yogi-Dasein?

Es scheint fast so, dass Lachyoga nichts ist, was man allein im Kämmerlein machen kann, denn nun geht es darum, sich zu begrüßen, dabei die Hände zu schütteln und herzhaft zu lachen. Der Erfolg dieser Übung liegt auch in ihrer Albernheit – denn wenn eine Frau auf einen zukommt, die Hand gibt und dabei vor Ha-lauten nur so glüht, kann man gar nicht anders als mitmachen.

Für den einen eine einfache Übung, ich muss allerdings feststellen, dass ich fürs Lach-Yoga ungeeignet bin. Mein ehrliches Lachen ist eher lautlos, mein Mund steht offen, mein Kopf wird rot und ich habe das Gefühl, dass meine Bauchmuskeln ganz schön trainiert werden. Auf Befehl laut lachen kommt mir da noch etwas befremdlich vor, als sollte jemand nicht merken, dass der gerad von ihm erzählte Witz wirklich überhaupt nicht witzig war. Haha.

Aber es geht noch weiter: beim Lach-Yoga wird auch geklatscht. Ich bin sicher, das stand nicht in der Broschüre, denn ich habe ein Klatschtrauma: Es erinnert mich an Schunkeln und Blasmusik, zwei Dinge, bei denen ich als Kind immer angefangen habe zu weinen. Aber damals wie heute ahnte ich ja noch nicht, dass hinter dem Zusammenschlagen seiner Handflächen mehr als die Begeisterung für „Da wird die Sau geschlacht“ steckt. Im Yoga bringt Klatschen unsere Chakren ins Gleichgewicht, sorgt also für das Auflösen physischer und psychischer Störungen, angestrebtes Ziel ist dann quasi die  innere Reinheit. Hört sich fast noch cooler an, als meine schicke alte Jeans zu tragen, ich muss allerdings gestehen, dass ich mehr auf die Ursula-Karven-Yoga-Art stehe – die, die man allein zu Hause betreibt.

Weltretter im Roxy in Ulm

Der Welretter Tim Bendzko spielte am Montagabend mit seiner Band im Roxy im Ulm. Wie vermutet lockte der junge Berliner vor allem weibliche Fans an. Die Männer kamen wohl übewiegend im Schlepptau ihrer Freundinnen, ließen sich dann aber doch recht schnell mitreißen. Tim Bendzko trifft mit seiner Musik und dem Text irgendwie den Nerv der Zeit. Er beschreibt selbst Erlebtes und gibt dann auch zu den Liedern so manche Story zum besten. Das war wohl auch der Grund, weshalb er das Publikum im ausverkauften Roxy recht schnell für sich gewann und es in seine Lieder mit einband.
Kleiner Scherz am Rande: Mitten im Top-Lied “Welt retten” stoppte die Band. Tim faselte irgendwas von “Text vergessen”, was aber keiner so recht glaubte. Schließlich die Auflösung: Ein Bandmitglied hatte am Montag Geburtstag und erhielt kurzerhand eine Torte überreicht.
Tim erklärte zum Beispiel auch, warum “Keiner weiß, was war” bei ihm der Ballack-Song ist (der wusste voriges Jahr auch nicht so recht, was los ist). Bei „Sag einfach ja“ erzählte er von der Hochzeit seines Keyboarders.  Und so hingen die Mädels dem blond gelockten Traumboy nicht nur bei den Liedern, sondern auch bei seinen Worten an den Lippen.
Bei den Ohrwürmern „Nur noch kurz die Welt retten“ & „Wenn Worte meine Sprache wären“ wippten alle im Rhythmus mit. Und manch ein Pärchen reichte sich verliebt die Hände, süß!:)
@ da hat Tim Bendzko manche kleine Welt gerettet ….

Eine Insel … mit einem Hahn mehr im Korb

Und jetzt alle: “Eine Insel mit zwei Bergen…” Nein, stopp, um fiese Ohrwürmer soll es hier nicht gehen, sondern vielmehr um eine echte Insel – nämlich Großbritannien. Frank Galgenmüller, ursprünglich aus Eglingen stammend, absolviert seit Herbst ein Praxissemester in Birmingham. Was er dabei an Eigenheiten der Briten kennen gelernt hat, wird er hier ab heute alle zwei Woche in der Kolumne “Eine Insel …” vorstellen. Viel Spaß dabei!

Beim täglichen Gang ins Bad sieht man in England stets doppelt. Das hat jedoch weniger mit der durchzechten Nacht im Pub zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass es an englischen Waschbecken stets zwei Wasserhähne gibt: einen für warmes und einen für kaltes Wasser. Es ist zweifellos Gewöhnungssache, sich immer zwischen drohender Verbrühung und gerade noch erträglicher Erfrierung zu entscheiden. Für entscheidungsschwache Menschen eine echte Herausforderung. Da kann es schon einmal vorkommen, dass heißes und kaltes Wasser in der Hand vermischt werden – oftmals erfolglos. Bei völliger Hilflosigkeit hilft es nur noch den Stöpsel herbei zu nehmen und das Wasser im Becken zu mischen. Genau, das ist es! Mit den zwei Wasserhähnen füllt sich das Becken schneller. Oder doch nicht?

Der wahre Grund dafür ist das andere System hinsichtlich der Wasserleitungen. Oft werden hier im Dachboden der Häuser Tanks als Warmwasserspeicher eingebaut. Im Warmwassertank steht das Wasser für längere Zeit, weshalb jedes Kind von früh an gesagt bekommt, dass man das warme Wasser aus der Leitung nicht trinken darf, sondern erst im Wasserkocher erhitzen muss, bevor es getrunken werden kann. Deswegen kann es auch nicht nur einen Wasserhahn geben. Das warme, ältere Wasser würde sich mit dem kalten Wasser aus der Direktleitung vermischen und es so verunreinigen. Finanziell gesehen ist das alles sehr günstig, weil man sich die Kosten einer Mischbatterie spart.

Die „Zweihähnigkeit“ löst aber nicht nur finanzielle Glücksgefühle aus. Falls es doch einmal vorkommt, dass man sich mit dem zu heißen Wasser die Finger verbrüht, können die frisch zugezogenen Brandblasen gleich abgekühlt werden: genauer gesagt einen Handgriff entfernt am anderen Wasserhahn.

Ein doch etwas komplizierteres System als in Deutschland, aber noch lange kein Grund mit den Engländern nicht „warm zu werden“…

NOISE-Kolumne: Squash-Kampf

Mein Fitnessstudio hat mir im Dezember einen netten persönlichen Brief geschrieben. Direkt an mich adressiert, zeigte er einen DIN-A4-formatigen  Hintern, der zugegebenermaßen ziemlich heiß aussah. Auf der Rückseite dieses Bildchens war ein netter Text gedruckt, der mich dazu aufforderte dieses Jahr gute Vorsätze umzusetzen und meinen Hintern dem perfekten Vorbild anzugleichen, das dem Brief entsprechend in meinem Fitnessstudio produziert wurde.

Daher probierte ich mich gleich zu Beginn des neuen Jahres an eine neue Sportart. Ohne das Fitness-Personal darüber zu informieren, dass meine Freundin und ich auf diesem Feld unsere ersten Schritte tun, wagten wir uns in eine Squash-Kabine. Eingekleidet in eine Klamotte, die es passend zum Jahreswechsel und den guten Vorsätzen bei Aldi gab, versuchten wir uns daran, uns und – viel wichtiger – den Ball warm zu machen. Denn nach unserem ersten Ball-Schläger-Kontakt, blubberte der Ball nur schwach über den Boden. Doch da die Trainer uns vom Tresen aus sehr gut beobachten konnten, scheuchte er schnell eine Kindertanzgruppe zur Seite um uns zu Hilfe zu eilen.

Er spielte den Ball ein und so sprang er uns einige Minuten später ein fröhlicher Squash-Ball um die Ohren. Und zwar ganz schön schnell. Und so waren wir recht bemüht, den Ball hinter- und uns nicht umzurennen, naja…und den Ball natürlich auch zu treffen.  Als jahrelange Badminton-Spielerin versuchte ich lässigerweise den Ball mit rechts zu spielen, doch das Tempo ging nicht nur auf die Beine, sondern auch auf die Arme – sodass ich schon bald den linken Arm zu Hilfe nehmen musste.

Nach circa 15 Minuten erschienen auf meinem T-Shirt schon ein paar dunkle Muster. Dieses Squash ist, was soll man machen, verdammt anstrengend. Es ist ein verdammt harter, muskelkateriger Weg zu dem Hintern auf dem Foto. Und vor allem ist es offen für Zuschauer, denn wer immer uns beim Schwitzen, Rennen, Ducken und auf der immerwährenden Suche nach dem Ball und natürlich dem perfekten Hintern beobachten möchte, der setze sich doch bitte gemütlich an die Bar, wahlweise mit Getränk und Knabbereien – Halloooo, habt ihr denn keine guten Vorsätze?

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