Krieg den Killerspielen

Die Eltern des Aktionsbündnisses Winnenden haben den Killerspielen den Krieg erklärt. Sie haben am Samstag in Stuttgart dazu aufgerufen, Videospiele wie das umstritttene Counter Strike in einen eigens dafür aufgestellten Container zu werfen. Bündnis-Vorstand Hardy Schober wollte damit die Diskussion Gang bringen, um Killerspiele aus den Kinder- und Jugendzimmern zu verbannen. Doch nicht alle sehen es so wie die Eltern. Wenige Meter entfernt hatten sich Computer-Spieler positioniert, um gegen eine solche pauschale Verurteilung zu protestieren. Sie vergleichen die Aktion mit der Bücherverbrennung in der Nazi-Zeit.
Wer hat nun recht?

Vielleicht etwas sehr aktionistisch und damit der Diskussion insgesamt wenig förderlich, diese Aktion. Siehe hier: http://www.jensscholz.com/2009/10/nochmal-stuttgart-staging-fail.htm
Ich finde die Aktion der Eltern einfach nur dumm. Natürlich ist es für sie schmerzhaft was passiert ist, allerdings kann es doch nicht sein dass man deswegen sagt: “Die Ego-Shooter sind schuld!”
Natürlich können diese die Hemmschwelle des Amokläufers gesenkt haben, aber man darf nicht vergessen das dies, sofern er wirklich dazu beigetragen hat, nur einer von dutzenden Faktoren ist der zu dem Amoklauf geführt hat.
So wie es momentan dargestellt wird müsste man ja davon ausgehen dass jeder der ein Killerspiel spielt ein Amokläufer werden kann und sowas ist kompletter Schwachsinn.
Man sollte viel mehr mal die ganzen anderen Faktoren untersuchen.