Dem Großteil der Schulen Baden-Württembergs ist jetzt auch das Margarete-Steiff-Gymnasium in Giengen gefolgt: Die Schüler müssen ab sofort in der Schule ihre Handys oder andere elektronische Geräte ausschalten.

Was in Bayern schon lange allgemein gilt, wurde nun auch dort in einer Lehrerkonferenz beschlossen:
Handys und alle anderen elektronischen Geräte müssen im Unterricht ausgeschaltet sein und dürfen bei Zuwiderhandlungen eingezogen werden. Das gilt auch in den Pausen inklusive der Mittagspause – auf dem gesamten Schulgelände ist Elektronik nun offiziell tabu.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Schulen dürfen die Geräte nicht am Ende des Tages wieder mitgenommen werden, sondern sollen von den Eltern abgeholt werden. Da ergeben sich vielleicht ganz neue Probleme.

An der Versammlung, in der diese Regelung beschlossen wurde, durfte zwar auch die Schülermitverwaltung teilnehmen, aber es galt offenbar schon vorher als beschlossene Sache. Und so sah auch das Ergebnis aus. Die SMV hat gekämpft, aber die Schüler haben verloren.

Den Schülern wurde das Verbot mit folgenden Begründungen erklärt:

- Teilweise praktiziertes Spicken in Klausuren mit Hilfe eines Handys wäre damit unmöglich
- Filme und Bilder von Mobbingfällen oder andere illegale Darstellungen könnten nicht mehr verbreitet werden
- Störungen des Unterrichts durch Klingeln, Musik, Nebenbeschäftigung unter dem Tisch usw. finden nicht mehr statt.

Was sagt ihr dazu?
Findet ihr so ein Verbot sinnvoll oder eher kontraproduktiv?

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