Am Samstag: Bandcontest
Am Ostersamstag (3. April, 15.30 Uhr) geht es wieder um attraktive Preise beim 2. Heidenheimer Bandcontest im Lokschuppen: Acht Bands haben sich qualifiziert, zudem werden zwei Special Guests erwartet, die außer Konkurrenz spielen. Den Gewinner bestimmen Jury und Publikum gleichermaßen.
Karten für den Bandcontest gibt es im Vorverkauf im Pressehaus Heidenheim (Tel. 07321.347-139).
Auftretende sind Alsion aus Heidenheim, die für klassischen Heavy-Power-Metal in der Art von „Hammerfall“ stehen. Blitzschnelle Drumpassagen sorgen für einen dicken Teppich unter den bratenden Gitarren.
Die Guns of Moropolis sind eine kompromisslose Band aus der „Stadt der Heiden“. Trockene, heftige Gitarrenriffs, die „Black Sabbath“ durchschimmern lassen, liefern sich eine Schlacht mit dem heftigen Bass und polternden Drums.
Grunge kam heftig und blieb nicht sehr lange. Zumindest nicht in den Charts. Das Quartett It’s Missing aus Aalen belebt ihn jedoch wieder, nach bester „Pearl Jam“-Manier. Trockene, kräftige Riffs legen sich über wuchtig groovenden Bass und prägnante Drums.
Bei Länderspiel geht es nicht etwa um Fußball, sondern um deutschen Pop-Rock der Marke „Revolverheld“. Freche Texte stehen im Mittelpunkt der fünf Jungs aus dem Raum Ulm/Neu-Ulm.
Am schwersten einzuordnen sind Mother Duck aus Aalen. Die zwei Masterminds kombinieren elegante Electro-Rhythmen mit lässiger Rock-Attitüde und groovigem Funk – leichte Anklänge an die „Red Hot Chili Peppers“ sind kein Zufall. Live wird das Duo von mehreren Instrumentalisten unterstützt.
Den weiten Weg von Frittlingen nahe Rottweil tritt Sakkara an, mit Alternative-Metal in leicht orientalischer Einfärbung.
Aus Nattheim kommt SoCalledChaos mit alternativem Post-Grunge, garniert mit einer Prise Nu-Metal. Knarzende Gitarren, männlich-weiblicher Wechselgesang und elegante Keyboard-Einwürfe sorgen für den Sound der drei Jungs und zwei Mädels.
Manch einer tut Metalcore nur als eine weitere Modeerscheinung ab. Die fünf Metaller von Unstucc aus Ulm bringen harte Strophen im Wechsel mit hymnischen Refrains. Fans von „Caliban“ etwa sollten aufmerksam zuhören.
Die Publikumsstimmen werden nach den acht je halbstündigen Teilnehmer-Auftritten eingesammelt. Jeder Zuschauer erhält zwei Stimmen. Jury- und Publikumsvoting zählen fifty-fifty. Bei einem Patt hat die Jury das letzte Wort. Die Jury besteht aus Siggi Schwarz (Gitarrist, Produzent, Veranstalter), Christian Vaida (Musiker, Studioinhaber) und Julian Diedrich (Eventmanager, Tourleiter).
Als Special Guests werden die Heidenheimer von Tell Ya Later während der Stimmauszählung ihr Debüt-Album „Rise“ präsentieren. Sie werden von einigen Gastmusikern unterstützt.
Zweite Special Guests sind die Vorjahressieger 2 Dates 4 Judy. Bewaffnet mit zwei Akustikgitarren spielen sie nach der Siegerehrung für alle, die noch nicht gehen wollen. Mit ihren poppig-punkigen Melodien überzeugten sie letztes Jahr Jury und Publikum, wofür sie mit einem Auftritt im Vorprogramm von „The BossHoss“ belohnt wurden.
Der Gewinner 2010 erhält wieder einen Gig im Vorprogramm eines großen Acts bei „Siggi Schwarz Concerts“. Die Zweitplatzierten dürfen bei der nächsten Musiknacht im Lokschuppen auftreten. Und die Dritten erhalten drei Studiotage incl. Tontechniker bei „Vision of Voices“ in Giengen.

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