Ich bin fester  Überzeugung, dass in Deutschland ein äquatorialer Grenzübergang verläuft, was den Konsum von Lakritzen anbelangt. Das schwarze (Süßigkeiten-)Gold ist eine der gesündesten Naschereien überhaupt – schließlich wirken sie (im Maßen genossen!!!) gegen Erkältung oder Magenbeschwerden, bei Frauen angeblich sexuell stimulierend, Männer müssen das Gegenteil fürchten.
Ein Faktum zu Lakritzen bleibt jedoch offen: Wenn ich aus meiner Mittagspause komme mit einem Heißhunger auf Katzenpfötchen…wieso möchte trotz Aufforderung keiner meiner Kollegen einen Griff in meine Tüte wagen?
Warum werden die einzelnen Lakritzschnecken-Tütchen aussortiert und Colaflaschen oder Gummibärchen bevorzugt? Und warum gibt es in vielen Supermärkten fast gar keine Lakritze – auf keinen Fall aber Salzige Heringe oder Salmiak-Lakritze?
Warum muss ich mich im hier mit niemandem um das Lakritzkonfekt (und seit neustem die Vampire) in der HARIBO Colorado-Tüte streiten – ganz im Gegensatz zu den kriegsähnlichen Zuständen denen ich bei meiner Familie in Norddeutschland ausgesetzt bin.
Um den wichtigen Fragen des Alltags auf den Grund zu gehen hilft nur eins: Google. Und tatsächlich…die wohl einzige Internetsuchmaschine, der ein  Verb im Duden gewidmet ist, fand für mich die Lösung. In Nordeuropa sind Lakritze sehr beliebt, in Südeuropa werden sie höchstens in der süßen Variante gegessen, wenn sie nicht als Bärendreck beschimpft werden. Den Lakritzäquator gibt es also tatsächlich. Ob die Begründung, dass das an der salzigen (See-)Luft in Norddeutschland liegt, richtig ist, weiß ich nicht.  Aber zumindest habe ich meinen Lieblingsmittagssnack ganz für mich allein.

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Ich bin fester  Überzeugung, dass in Deutschland ein äquatorialer Grenzübergang verläuft, was den Konsum von Lakritzen anbelangt. Das schwarze (Süßigkeiten-)Gold ist eine der gesündesten Naschereien überhaupt – schließlich wirken sie (im Maßen genossen!!!) gegen Erkältung oder Magenbeschwerden, bei Frauen angeblich sexuell stimulierend, Männer müssen das Gegenteil fürchten.

Ein Faktum zu Lakritzen bleibt jedoch offen: Wenn ich aus meiner Mittagspause komme mit einem Heißhunger auf Katzenpfötchen…wieso möchte trotz Aufforderung keiner meiner Kollegen einen Griff in meine Tüte wagen?

Warum werden die einzelnen Lakritzschnecken-Tütchen aussortiert und Colaflaschen oder Gummibärchen bevorzugt? Und warum gibt es in vielen Supermärkten fast gar keine Lakritze – auf keinen Fall aber Salzige Heringe oder Salmiak-Lakritze?

Warum muss ich mich im hier mit niemandem um das Lakritzkonfekt (und seit neustem die Vampire) in der Haribo Colorado-Tüte streiten – ganz im Gegensatz zu den kriegsähnlichen Zuständen denen ich bei meiner Familie in Norddeutschland ausgesetzt bin.

Um den wichtigen Fragen des Alltags auf den Grund zu gehen hilft nur eins: Google. Und tatsächlich…die wohl einzige Internetsuchmaschine, der ein  Verb im Duden gewidmet ist, fand für mich die Lösung. In Nordeuropa sind Lakritzen sehr beliebt, in Südeuropa werden sie höchstens in der süßen Variante gegessen, wenn sie nicht als Bärendreck beschimpft werden. Den Lakritzäquator gibt es also tatsächlich. Ob die Begründung, dass das an der salzigen (See-)Luft in Norddeutschland liegt, richtig ist, weiß ich nicht.  Aber zumindest habe ich meinen Lieblingsmittagssnack ganz für mich allein.

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