Nach reiflichen Überlegungen habe ich mich entschieden, in dieser Bundesliga-Saison als Fußball-Laie in das Tippspiel meiner DH-Gefährten einzusteigen. Fußball-Laie stimmt nicht ganz, denn ich stamme aus einer fußballbegeisterten Familie. Außer meinen schwarzschäfigen Wenigkeit haben alle spielen alle meine Familienmitglieder (naja okay…der Verein meiner Mutter hat sich wegen chronischer Erfolglosigkeit aufgelöst) aktiv im Verein gespielt. Das bedeutet, dass die Wochenenden stets bei diversen Spielen meines Vaters oder meines Bruders verbracht wurden, der Kicker die Standard-Lektüre war und der Pflichttermin nicht etwa das gemeinsame Mittagessen, sondern das gemeinsame Anschauen der Sportschau.
Irgendwann habe ich mich davon abgewandt, denn geben wir zu – im Winter kann es auf dem Fußballplatz schon mal richtig kalt werden. Und sowieso, liefen am Samstag zeitgleich zur Sportschau diverse Sendungen à la „engaged and underage“ oder „made“ auf MTV, was auf keinen Fall verpasst werden durfte.
Der Fußball und ich, wir haben uns auseinandergelebt. Bis am … unsere Liebe von neuem entfacht wurde. Ja, es ist wahr. Auf einmal war ich auf dem zweiten Platz unserer Tipp-Runde. Und die Aussicht auf den Gutschein von Müller der bis zum Saisonende zu gewinnen ist, weckt meinen Ehrgeiz.
Leider fehlt mir nun das Grundwissen, das mir über die Jahre meines Fußballdesinteresses verloren gegangen ist. Mittels einer Fußballzeitschrift und diversen Textmarkern versuche ich Statistiken auszuwerten und meinen Tipps eine fundierte Grundlage zu verleihen. Und am Samstag muss ich zur absoluten Verwunderung  meines Freundes pünktlich um 18:40 Uhr mit Zettel und Stift vor dem Fernseher sitzen. Jetzt gilts – hat noch jemand einen Tipp für mich?
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Nach reiflichen Überlegungen habe ich mich entschieden, in dieser Bundesliga-Saison als Fußball-Laie in das Tippspiel meiner DH-Gefährten einzusteigen. Fußball-Laie stimmt nicht ganz, denn ich stamme aus einer fußballbegeisterten Familie. Außer meinen schwarzschäfigen Wenigkeit haben meine Familienmitglieder (naja okay…die Mannschaft meiner Mutter hat sich wegen chronischer Erfolglosigkeit aufgelöst) aktiv im Verein gespielt. Das bedeutet, dass die Wochenenden stets bei diversen Spielen meines Vaters oder meines Bruders verbracht wurden, der Kicker die Standard-Lektüre war und der Pflichttermin nicht etwa das gemeinsame Mittagessen, sondern das gemeinsame Ansehen der Sportschau.

Irgendwann habe ich mich davon abgewandt, denn geben wir zu – im Winter kann es auf dem Fußballplatz schon mal richtig kalt werden. Und sowieso, liefen am Samstag zeitgleich zur Sportschau diverse Sendungen à la „engaged and underage“ oder „made“ auf MTV, schien das viel interessanter als der ewig rollende Ball und durfte auf keinen Fall verpasst werden.

Der Fußball und ich, wir haben uns auseinandergelebt. Bis der Bundesligastart unsere Liebe von neuem entfachte. Ja, es ist wahr. Auf einmal war ich auf dem zweiten Platz unserer Tipp-Runde. Und die Aussicht auf den Gutschein von “Müller”, der bis zum Saisonende zu gewinnen ist, weckt meinen Ehrgeiz.

Leider fehlt mir nun das Grundwissen, das mir über die Jahre meines Fußballdesinteresses verloren gegangen ist. Mittels einer Fußballzeitschrift und diversen Textmarkern versuche ich Statistiken auszuwerten und meinen Tipps eine fundierte Grundlage zu verleihen. Und am Samstag muss ich zur absoluten Verwunderung  meines Freundes pünktlich um 18:40 Uhr mit Zettel und Stift vor dem Fernseher sitzen. Jetzt gilt’s – hat noch jemand einen Tipp für mich?

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