Frost-Noise#27 gibt's seit Freitag, 27. Januar überall dort, wo es HZ und HNP zu kaufen gibt. Diesmal mit:
- Tipps: Wie komm ich durch den Fasching
- Brandheiß: Pyrotechnik im Stadion
- Hobbytest: Kampfkunst mit Körperknoten
- Neu: GreetZ-4Friends
- Kolumne: Mit Volldampf voraus
- Reportage: Sim-Babys
- Comic: Love is in the air
Poetry Jam,
die geistig gehobene Gesellschaft trifft sich zum gegenseitigen Applaudieren.
So dachten wir, wird es werden.
Natürlich mussten wir uns, als “Retter der Kunst”, dazu gesellen um dem traurigen Dasein ein Ende zu bereiten.
Leider fiel uns vor Ort auf, dass die anderen Personen, die zum Kampf angetreten waren sehr nett und zu Teil sogar angenehm zu belauschen waren.
Vielleicht lag es am Bier?
Oder an der romantisch warmen, sauerstoffarmen und benebelnden Luft?
Man weiß es nicht.
Zumindest war es nicht so schlimm wie man es zu befürchten plante. Dennoch waren wir die Rettung(!!)
und so wird es immer bleiben!
Am 29.10 2011 öffnet das Treff 9 in Heidenheim wieder seine Pforten, wenn Triple-X-Entertainment mittlerweile zum dritten mal zum alljährlichen Rap-Event lädt. Und dieses Mal, ist wieder Halloweenstimmung angesagt.
Gedankengang – was kommt dabei raus, wenn ein Verbalakrobat, der als Kind vermutlich mehr als nur einmal zuoft mit dem Duden verprügelt wurde auf Klassik-Instrumental rappt? Gedankengang! Mit einem erstaunlichen Wortschatz gelingt es diesem jungen Poeten eine Brücke zwischen Rap und Lyrik zu schlagen und somit seine Zuhörer zum Nachdenken zu bringen.
Triple-X-Entertainment – spätestens seit dem diesjährigen Brenzparkfestival sollte Triple-X-Entertainment den Menschen in Heidenheim ein Begriff sein. T-X-E – das bedeutet Rap, wie ihn wohl die wenigsten kennen. Verrückt, lustig, düster, ernst. T-X-E vereint einfach zuviele Facetten, um genau zu beschreiben wie es klingt. Doch eines ist sicher, wer T-X-E einmal erlebt hat, der wird sie nicht so schnell vergessen!
twoFace & Nova Saint – twoFace, das sind Chesta und Chrizby aus Quierschied im Saarland und ihr Kumpel Nova Saint aus Sulzbach/Saar. Nachdem T-X-E am 12.3.2011 bereits mit den Jungs in Quierschied aufgetreten ist, haben sie sie dieses Mal zu sich nachhause eingeladen.
The Blazers – Das sind Tony2Face & Sen. The Blazers bringen euch ein Soundpaket geschnürt mit HipHop, Reggae und Rap. Das Alles serviert auf einem von SuperSen produzierten Soundteppich, fein abgeschmeckt mit Skills der alten Schule dürfte dem Abend zu einem runden Ende verhelfen.
DJ FLEXXX
- Der bekannte DJ aus Heidenheims Clubszene präsentiert euch dieses mal sein Können sowohl mit den Artists gemeinsam, aber auch als Solo DJ nach dem Hauptprogramm, also stellt euch ein auf bekannte ruffe Sounds und auch auf den Untergrund der Hip-HopSzene, denn DJ Flexxx hat alle am start.
See You!
Also seid mit dabei, wenn am 29. 10. 2011 um 19:30 im Treff 9 in Heidenheim wieder der Boden zum beben gebracht wird.
Nach vierjähriger Pause fand am vergangenen Samstag zum zwischenzeitlich siebten Mal die Giegener Musiknacht statt. Insgesamt 20 Bands und Einzelkünstler haben in 18 Giegener Lokalitäten bis in die Nacht gespielt und die Besucher auf Trab gehalten.
Diesen schien das Konzept der Musiknacht und das große Angebot an verschiedenen Genres, von hartem Metal bis zu ruhigem Jazz, gefallen zu haben. Trotz des schlechten Wetters war die Veranstaltung recht gut Besucht und so war bis spät in die Nacht hinein Leben in der Giengener Innenstadt.
In unserer Bildergalerie haben wir einige Eindrücke des Abends gesammelt.
Am Samstag fand der Heidenheimer Bandcontest in seiner nun schon dritten Auflage statt. Sechs Amateur- und Nachwuchsbands traten im Heidenheimer Lockschuppen gegeneinander an und mussten sowohl das Publikum als auch eine Fachjury von ihrem Können überzeugen um einen der begehrten Preise zu gewinnen.
Gestern Abend haben die “Killerpilze” im Heidenheimer Lokschuppen gerockt. Für die musikalische Einstimmung waren die zwei Ulmer Bands “Benzin” und “Länderspiel” verantwortlich, die sich nicht hinter dem Headliner verstecken mussten.
Die Dillinger “Killerpilze” schafften im Jahr 2006 mit ihrem zweiten Album “Invasion der Killerpilze” den großen Durchbruch und erlangten schnell bundesweite Bekanntheit.
Auch gestern wussten sie ihr – überwiegend junges und weibliches – Publikum zu begeistern. Bei genauer Betrachtung konnten sich neben den eingefleischten Fans aber auch mitgereiste Eltern und andere Besucher der positiven Stimmung nicht entziehen und feierten ausgelassen mit.
Gestern Abend fand im Giengener Jugendhaus die „School’s-Out-Party“ statt. Mit Punkrock und Cocktails sollten die Sommerferien ausgelassen eingeläutet werden.
Trotz einer relativ überschaubaren Besucherzahl, mag es am schlechten Wetter oder am Trend zur „Musik aus der Dose“, wie einige der Gäste mutmaßten, gelegen haben, herrschte eine durchweg gute und fast schon familiäre Atmosphäre im Farrenstall des Jugendhauses.
Aufgrund eines nicht aufhören wollenden Regenschauers konnte nicht, wie ursprünglich vom Veranstalter geplant, gegrillt werden. Die versprochenen Cocktails und Drinks gab es aber natürlich trotzdem. Ohnehin schien es so, als ob die Mehrzahl der Gäste mit dem ein oder anderen Bier vollkommen zufrieden zu stellen war.
Für die Musik waren „Still Bleak“ aus Ulm, „seven7ways“ aus Gaildorf sowie „Sick of Society“, ebenfalls aus Ulm, verantwortlich. Die drei Punk-Bands gaben den Abend über Alles und unterhielten so nicht nur das sichtlich begeisterte Publikum, sondern hatten wohl auch selbst sehr viel Spaß bei ihrer Arbeit.
Es wurde miteinander geredet, gelacht, getanzt und mitgesungen – manche würden sagen mitgegrölt. Ein glücklicher Besucher schaffte es sogar, durch einen mehr oder weniger geglückten Stagediving-Versuch eine aktuelle CD von „Sick of Society“ zu gewinnen.
Doch leider ist auf der Welt nicht immer alles so erfreulich, wie es an ein solchen Abend zu sein scheint. Deshalb ließen es sich die Musiker auch nicht nehmen, auf die allgegenwärtige Gefahr, die von Rechtsextremen ausgeht, hinzuweisen und die Besucher zum entschlossenen Widerstand gegen rechte Tendenzen aufzufordern.
In diesem Punkt waren sich offensichtlich alle einig und so wurde nicht nur der Ferienbeginn, sondern auch die Solidarität und das bewusste „Anderssein“ gebührend gefeiert.
Einen kleinen Eindruck über den Abend könnt ihr euch mit Hilfe der Bildergalerie machen.
Blasmusik kann ganz schön cool sein, findet Sebastian Jäger. Er, seine Leidenschaft und die Band “ErpfenBrass” sind eines der Top-Themen im neuen Magazin NOISE#22. Wollt ihr mal reinhören,wie sich seine Idee von Blasmusik anhört?
So hier mal das Video zum Interview mit der Band Meagainstmyself
Viel Spaß beim anschauen!
Es ist ein sonniger Tag, Cadaver trifft Hardcorekünstler „meagainstmyself” zum Lunch auf einer Parkbank.
Leider haben sie das Essen vergessen.
Bevor Cadaver Ihm einen Heiratsantrag macht, möchte er jedoch genaueres über sein Herzblatt wissen.
Cadaver: Sag mal, wo kommst du eigentlich her?
Basti: ja, ursprünglich komme ich aus Großkuchen oder wie man es auch nennt Pfützhausen, wohne momentan aber in Köln.
Cadaver: Gut. Cadaver: Sag mal, was hälst du eigentlich grob von der Robbenjagd?
Basti:(Die Antwort findest du im Video)
Cadaver: So! Und was genau machst du denn?
Basti: ja Musik, ne.
Cadaver: ja alleine irgendwie, gell?
Basti: (lachend) ja das mach ich alleine. Also ich spiel ja Gitarre ,Schlagzeug, mach auch den Gesang und spiel Bass aber das Schlagzeug muss ich momentan noch programmieren, also läuft über einen Drumm-Computer, weil ich nicht die Möglichkeit bei mir hab das Schlagzeug richtig abzunehmen.
Cadaver: Natürlich. Cadaver: Und wer hat dich gezwungen, damit anzufangen.
Basti: Ja, das war eigentlich, äh, meine Schwester. Weil die gesagt hat: „Hardcore my ass”. Ja, das wars eigentlich.
Cadaver: Ah okay. Cadaver: Und hast du schon irgendwelche Releases, die du in deiner Discographie verbuchen könntest?
Basti: ääääääm, Nö.
Cadaver: Ist irgendwas geplant in naher Zukunft?
Basti: Ja klar, ich nehm jetzt bald mein Masteralbum auf, fahr damit auf Tour, ja,und werde dann wahrscheinlich berühmt.
Cadaver: Das ist echt ein sehr guter Plan und Ich wünsch dir da auch sehr viel Glück dabei, und auch, dass dir ja jemand Steine in den Weg legt.
Basti: ja, das is cool.
Cadaver: Und du bist gleichzeitig auch noch in der Band und Post-Grunge-Formation: Socalledchaos
Basti: ja das ist richtig. Allerdings machen wir mittlerweile kein Post-Grunge mehr sondern ne Mischung aus Post-Hardcore und Alternative.
Cadaver: Also macht ihr unabhängige Postmusik.
Basti: Richtig.
Cadaver: Herrvoragend.
Cadaver: Socalledchaos, mit denen warst du ja auf mehreren Bandcontests, wie war da so durchschnittlich eure Erfolgsquote?
Basti: Wir waren in Burgberg da waren wir Platz 3, in Heidenheim leider auf keinem Platz und vor kurzem in Aalen, da waren wir auf dem dritten Platz von 12 gelandet.
Cadaver: Das ist doch schonmal ganz schön nett.
Basti: Joah, das kann ma so lassen.
Cadaver: Seit wann machst du denn Musik?
Basti: Ach Musik mach ich schon seit ich klein bin, also keine Ahnung, so seit einem Jahr oder so.
…nee, also mit sechs hab ich das Gitarre spielen angefangen und hab dann als ich 7-8 war ein MickeyMouse-Schlagzeug zu Weihnachten bekommen.
Cadaver: Als eigenständige ein-Mann-Hardcore-Band möchte ich dich auch noch gern fragen: Was hast du eigentlich so grundsätzlich gegen die Homo-Ehe?
Basti: Eigentlich mach ich ja garkein Hardcore, sondern Metal-Core. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Cadaver: Okay. Wie findest du es, dass Super gerade super läuft?
Basti: Ja passt doch Supe,r super teuer. Supergay, fag ass.
Cadaver: Ansonsten, ja äh, wie findest du es eigentlich, dass Dead+Men+Talking die Weltherrschaft anstreben?
Basti: Ja das ist ja ganz ok so. Wer möchte das nich’? Kann ich verstehn, zumal… kann ja nix passieren, so. Wenn man tot ist.
Cadaver: so, dass ist mal ein angemessener Schlusssatz würd ich sagen. Vielen Dank für das Interview. Und so.
weitere Infos gibt es auf:
www.myspace.com/meagainstmyselfhc
und
www.socalledchaos.de
Servus,
dies ist der offizielle Geilmacher auf die neue NOISE, genau gesagt Heft#20.
Die NOISE 20 dreht sich um das Fotoshooting, Mode und so, deshalb haben sich Dead+Men+Talking und Triple-X-Entertainment dazu bereit erklärt, dafür einen Teaser zu machen. Leider hatte Cadaver keine Zeit und musste HedZ alleine gehen lassen.
Zur musikalischen Unterstützung haben wir Heidenheimer Künstler konsultiert damit sich’s auch “dahoim” anfühlt.
Credits:
Bearbeitung : Frank Bollen
Musik: The Blaizers (Tony2Face & SEN), Elektrothöö, Dreistylez und Triple-X-Entertainment