ab Freitag, 20. August, druckfrisch mit Eurer HZ oder HNP. Oder holt Euch NOISE ab Samstag für 1 Euro überall dort, wo es Heidenheimer Zeitung zu kaufen gibt.
Diesmal mit:
Die Autoschrauber
Der Modeblogger
Neues aus Annas Welt
Und jede Menge Party-Pics
NOISE-Mitarbeiter “Evu” aus Giengen macht seit vorigen Sommer ein freiwilliges soziales Jahr in Argentinien. Von dort aus beobachtet der die Geschehnisse in Deutschland und Europa, was ihn zu folgenden Gedicht inspirierte:
Sparen sparen so viel wie nur geht, Probleme haben wir, damit ihrs auch versteht. Ausserhalb da wirds viel nötiger gebraucht, Raus mit den Kröten, welche sind aufgestaut. Ein neues Leben wird es verleihen, Nur ganz so einfach darfs dann doch nicht sein.
Mit dem Unglück anderer kann man machen Geld, Überall auf der ganzen Welt. So nun lasst uns sehen, was sie haben zu bieten: Sozialisten sind das? – Die sollen am besten was vermieten! Einen Service wie Transport, Wasser oder Energie – Natürlich denken wir dabei nur an sie.
Wer uns das nicht glaubt, soll die Amis fragen, IWF und Weltbank werdens denen dann schon sagen. Rein aus Solidarität konsumieren, Sozialausgaben dürfen jetzt nicht interessieren!
Ich war eine Weile weg, mein Geld aus Griechenland zurückholen. Währenddessen hat Lena Deutschland in kollektiven Schwarz-Rot-Gold-Rausch gestürzt. So sehr, dass jetzt sogar unser Bundes-Horst das Handtuch wirft.
Wir haben wahrlich schon bessere Zeiten erlebt als dieser Tage. Die Pleite-Griechen setzen unserem heißgeliebten Euro zu. Und auch sonst gibt die Politik derzeit kein besonders gutes Bild ab: Was ist nur aus dem einstigen Shooting-Star und Spaßpolitiker Guido W. geworden? Und warum sehe ich nichts mehr von Angies bezauberndem Lächeln? weiterlesen »
Christian Schellenberger am 18.April 2010 in Noise aufs Hirn
Seit einigen Tagen sorgt der isländische Vulkan mit dem kryptischen Namen Eyjafjallajökull für Chaos in Europa. Auch die Bundeskanzlerin hat es tagelang nicht zurück nach Deutschland geschafft. Waren wir alle führungslos?
Der Verteidigungsminister steckte in Istanbul fest, die Kanzlerin war irgendwo zwischen Lissabon und Rom gestrandet. Die beiden haben die Machtzentrale im heimischen Berlin zwar am Sonntagnachmittag wieder erreicht – eine Frage aber bleibt: Wer übernimmt eigentlich die Aufgaben der Bundeskanzlerin, wenn sie verhindert ist?
Geregelt ist das im Grundgesetz, genauer gesagt in Artikel 69. weiterlesen »
Eine Statue in seinem Heimatort Königsbronn erinnert an den Hitler-Attentäter Georg Elser. Wo sie jetzt steht, war der Widerstandskämpfer einst in den Zug gestiegen, um am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller ein Bombenattentat auf Adolf Hitler und weitere Mitglieder der NS-Führung zu verüben. Am Sonntag, 11. April 2010 wurde das Elser-Denkmal des Künstlers Friedrich Frankowitsch feierlich enthüllt. Wie stehen die Menschen in Königsbronn zum berühmtesten Sohn der Brenztopfgemeinde? Und wie seht Ihr es?
Bestimmt haben einige von euch kürzlich den Film “Die Grenze” gesehen, in dem Mecklenburg-Vorpommern aus der Bundesrepublik austritt. Doch ist so etwas tatsächlich möglich?
Aus 16 Bundesländern besteht Deutschland, und die haben sich dazu verpflichtet, der Bundesrepublik “treu” zu sein. Das heißt: Ein Bundesland muss Rücksicht auf die Interessen der anderen Länder und der Bundesrepublik nehmen.
Das bedeutet aber nicht, dass ein Bundesland nicht aus Deutschland austreten könnte – in unserer Verfassung gibt es dazu nämlich keine Regelung. Ein unabhängiges Mecklenburg, ein abgespaltenes Baden-Württemberg – realistisch?
Christian Schellenberger am 18.Februar 2010 in Noise aufs Hirn
In der letzten Folge ging es um Monopole und warum wir die eigentlich nicht haben wollen. Heute: Wie der Staat an den Preisen drehen kann.
Würden wir allein darauf vertrauen, dass Angebot und Nachfrage einen Preis bilden, hätten wir eine freie Marktwirtschaft. Der Staat würde überhaupt nicht in die Preise eingreifen. Klingt toll, hat aber auch Nachteile: Einige Dinge könnten sich weniger Wohlhabende kaum leisten: Eine Wohnung zum Beispiel. Oder Schulbücher.
Deshalb wird der Staat dort eingreifen, wo er es für sinnvoll hält, um in einem gewissen Rahmen für Wohlstand für alle zu sorgen. Das nennt man dann soziale Marktwirtschaft. Um die zu verwirklichen, hat der Staat verschiedene Möglichkeiten. weiterlesen »
Christian Schellenberger am 08.Januar 2010 in Noise aufs Hirn
In der letzten Folge habt ihr erfahren, wie der Preis einer Tüte Chips Zustande kommt. Heute: was es mit Kartellen auf sich hat und warum Monopole nicht gut sind.
In der Theorie klingt das alles super: Ein Hersteller bringt neue, bessere und billigere Kartoffelchips auf den Markt, und schon purzeln die Preise. Wenn wir uns aber mal nicht Kartoffelchips, sondern zum Beispiel die Benzinpreise anschauen, merken wir ganz schnell: so funktioniert es nicht immer.
Christian Schellenberger am 08.Dezember 2009 in Noise aufs Hirn
Eine Tüte Chips 99 Cent, ein Kilogramm Fleisch fünf Euro. Und der kuschelige Wollpullover kostet im Sonderangebot 39 Euro.Aber wer bestimmt eigentlich die Preise?
Stellt euch vor, nach monatelanger Entwicklungszeit mit Geschmackstests, Rezeptexperimenten und unzähligen Entwürfen der Verpackung bringt die Firma Slowfood eine neue Sorte Kartoffelchips auf den Markt. Die neuen Chips schmecken nicht nur viel besser (wirklich?), sie werden auch niemals alt und sind auch noch total stylish verpackt. Slowfood möchte natürlich so viele Packungen wie möglich an den Mann bringen, deshalb sollen die neuen Chips für gerade Mal 60 Cent in den Supermärkten verkauft werden. weiterlesen »
Christian Schellenberger am 22.November 2009 in Noise aufs Hirn
Jetzt geht’s wieder rund an Deutschlands Unis. Besetzte Hörsäle, laute Parolen und bunte Banner. Im TV sieht das nach Ausnahmezustand aus.
Mittwochmorgen, noch etwas müde bin ich auf dem Weg zur Uni. Als ich aus der Straßenbahn aussteige, bemerke ich die Banner: “Diese Uni ist besetzt” steht in großen Buchstaben darauf. Sonst ist von Protest aber nicht viel zu bemerken – und ich muss ja auch weiter, das Seminar beginnt gleich.
Erst am Nachmittag platzen zwei junge Damen in unser Seminar, um uns dazu zu bewegen, uns den Protestierenden im Audimax anzuschließen. Selbst der Dozent gibt offen zu, lieber nach Hause gehen zu wollen. Dennoch entscheiden wir uns fast einstimmig, fortzufahren, als wäre nix gewesen.
Gestern bin ich über Twitter auf ein spannendes neues Startup, Memonic, gestoßen.
Es sah auf den ersten Blick sehr durchdacht und aufgeräumt aus.
Die Anmeldung ging wirklich absolut problemlos und fix, da könnten sich andere Dienste eine dicke Scheibe abschneiden.
Ich muss sagen, die Oberfläche hat mich auf den ersten Blick etwas an Google Wave erinnert, aber hinter ihr verbergen sich doch ganz andere Funktionen, wenn auch gewissen Parallelen zu erkennen sind. Die größte Parallele ist wohl, dass beides gründlich durchdacht wurde. weiterlesen »