Artikel in der Rubrik Noise in action, Was gibt's Noise?

Die ersten Fahrstunden

Svea Brunke-Hitzler am 11.August 2010 in Noise in action, Was gibt's Noise?

Irgendwie ist es doch so, dass in der Jugendzeit ein Highlight dem anderen folgt, oder?! Zumindest kommt es mir selbst in den letzten Wochen so vor – und dann hatte ich meine ersten beiden Fahrstunden.

Nachdem mein Fahrlehrer und ich diesen ersten Termin vor ein paar Tagen festgelegt hatten, stellte sich bei mir augenblicklich eine gewisse Vorfreude ein – die genau bis zum besagten Tag anhielt. Die Nervosität und die Angst vor einer üblen Blamage oder Unfähigkeit schafften es dann doch, sich bei mir bemerkbar zu machen. Noch dazu kam, dass genau eine Stunde vor diesem abgemachten Termin das Wasser nur so vom Himmel zu fallen begann. Mir graute es ja sowieso schon  vor den ganzen Pedalen, Hebeln, Knöpfen und Spiegeln… und den Anforderungen meines Fahrlehrers an mich. Da mussten doch nicht auch noch die hin und her rasenden Scheibenwischer hinzu kommen?! Während ich mir schon die schlimmsten Szenarien ausmalte und immer mehr Angst bekam, überlegten es sich die Wolkenmassen doch noch einmal anders und stellten netterweise das Wasser ab.

Nachdem ich mir ein wenig Mittagessen aufgezwungen hatte, fuhr mich meine Mom kurzerhand zur Fahrschule – ansonsten wäre ich nämlich zu spät gekommen. Dort angekommen wurden mir sogleich auch schon die drei Pedale erklärt, die Einstellung des Sitzes und der Spiegel sowie die Kupplung. Nachdem ich das Auto ein paar Mal “kommen lassen” hatte, sollte ich auf die Straße fahren. Ich war ziemlich schockiert, wie man mich nach einer Viertelstunde schon in einem Auto auf die Straße loslassen konnte. Bis zur nächsten Abzweigung in ein kleineres, ziemlich unbefahrenes Sträßchen schaffte ich es dann doch mit Hilfe meines Fahrlehrers und sollte dort dann mehrmals anhalten und wieder losfahren. Das klappte aber auch nur so hervorragend, weil ich mich in diesen paar Metern lediglich auf die Pedale konzentrieren musste. Um den Rest kümmerte sich zu diesem Zeitpunkt noch mein Fahrlehrer. Als ich ein paar Seitensträßchen weiter allerdings auch noch in den Rück- und Seitenspiegel sowie über meine Schulter schauen, nebenher noch Blinken, das Lenkrad im Griff haben und die richtigen Pedale zur richtigen Zeit mit der richtigen Stärke drücken sollte, war ich eindeutig überfordert. Außerorts gestaltete sich das Fahren jedoch verhältnismäßig einfach, denn man muss eigentlich nicht abbiegen oder anhalten.

Dabei ist es schon ein komisches Gefühl, selbst zu fahren. Bis jetzt erschien es mir als etwas Unerreichbares der Erwachsenenwelt – und man lernt die Straßen aus einer ganz anderen Perspektive kennen, nämlich aus der des Fahrers.

Da ich jetzt hier nicht aufzählen möchte, welche Sträßchen ich in welcher Reihenfolge abgefahren habe, beschränke ich mich auf meine persönlichen Highlights. Dass ich hierbei nicht davon erzähle, wie ich es problemlos geschafft habe, an einem Berg anzufahren, ist wohl klar – das würde nämlich keinen interessieren. Aber ich habe auch noch etwas anderes auf Lager. Ich sollte beispielsweise rückwärts in eine Straße fahren, was sich als die schwierigste Aufgabe überhaupt herausstellte. Rückwärts… und dann ging es auch noch leicht bergab… in der ersten Fahrstunde. Dabei kann ich die Länge und Breite des Autos nicht einmal beim Vorwärtsfahren einschätzen! Nichts desto trotz stellte ich mich der Aufgabe. Irgendwann musste ich mich blamieren – dann besser gleich zu Beginn, wo ich sowieso nichts kann. Anfangs eierte ich ein wenig umher, doch dann kam ich so durcheinander, dass ich im Endeffekt fast quer in der Straße stand. Glücklicherweise war kein anderes Auto unterwegs, das sich behindert hätte fühlen können und mir war es mit viel Anstrengung möglich, wieder nach oben zu fahren. Natürlich nicht, ohne durch meine super Einschätzung, was die Länge des Autos anbelangt, beinahe auf den Gehweg zu rauschen.

Ein andermal fuhr ich in Steinheim die Hauptstraße entlang in Richtung Kreisel. Ich versuchte vorbildlich der nächsten Anweisung meines Fahrlehrers zu folgen und auf den Lidl-Parkplatz einzubiegen. Die Betonung liegt allerdings auf “versuchte”, denn so sehr ich mich bemüht hatte, den Autos hinter mir keine Umstände zu bereiten, würgte ich selbstverständlich den Wagen ab. Natürlich waren gerade einige Leute mit dem Auto unterwegs und standen in einer Schlange hinter mir. Das weiß ich so genau, weil ich, anstatt das Auto schnellstmöglich wieder zum Laufen zu bringen und aus dem Weg zu bewegen, zuerst einmal interessiert in den Rückspiegel schaute. Im Wagen direkt hinter mir schien sich eine Frau prächtig über mich zu amüsieren – und ihre Beifahrerin auch. Nachdem ich den Vorteil in dieser Situation gesehen hatte, nämlich dass die beiden Frauen etwas zu lachen hatten und sich nun bestimmt von ihren ersten Fahrstunden erzählten, kam mir langsam auch der Nachteil in den Sinn – ich stand mitten auf der Fahrbahn und hinderte die anderen an der Weiterfahrt. Also noch einmal ganz langsam und konzentriert das Auto aus dem Weg in die Einfahrt fahren: Kupplung treten und den Motor neu starten, dann den ersten Gang einlegen. Nun Blinker betätigen, erst in den Rück- dann in den Außenspiegel sehen, Schulterblick, die Kupplung langsam loslassen, etwas Gas geben, nach rechts lenken – und die Gefahr war gebannt.

Die letzte große Prüfung für meine Nerven war gekommen, als die Stunden schon beinahe um waren. Ich war zu mir nach Hause gefahren und sollte dort nun seitwärts an die Straße parken. Allerdings durfte ich nicht einfach vorwärts reinfahren, sondern sollte neben das Auto meines  Nachbarn fahren und dann rückwärts einparken – so richtig mit Lenkrad einschlagen und so. So ein Auto rangieren ist gar nicht so einfach, immerhin ist es immer noch schwer gewesen, einzuschätzen, wie lang und wie breit es ist. Als der Wagen dann endlich akzeptabel hinter dem unbeschadeten Wagen meines Nachbarn stand, waren meine ersten Fahrstunden beendet und ich froh, es überstanden zu haben.

Merke: Wer meint Frauen wären unberechenbar, wenn sie einem wutentbrannt gegenüberstehen, der ist noch keiner Fahranfängerin in einem Auto begegnet.

Action bei der Soccer Challenge

Jens Eber am 05.Juli 2010 in Noise fürs Auge, Noise in action

Bei glühender Hitze traten am Samstag Jugend-Teams auf dem Sportplatz der Giengener Südstadt zu der vom Haus der Jugend veranstalteten Soccer Challenge an. Mit der Kamera ziemlich nah dran war dabei Aaron Czichon:

Am Hochberg-Trail: Rasante Abfahrt

Karin Fuchs am 25.März 2010 in Noise in action, Was gibt's Noise?


Bei dem tollen Frühlingswetter zieht’s auch die Downhiller wieder an den Hochberg in Heidenheim.

Hilfe bei der Wochenendgestaltung!

Lisa Severin am 19.März 2010 in Noise in action

u30-party-cc-Heidenheim
Heidenheim hat was…seit dem letzten Jahr beispielsweise ein Congress Centrum, das auch regelmäßig Platz für eine Zielgruppe bietet, für die Heidenheim ansonsten wenig zu haben scheint – die Ü30’er. Meine Fitnessstudiogefährtinnen jedenfalls sind in Anbetracht der kommenden Ü-30-Party am Samstag schon mächtig aufgeregt. Monate vorher wurde auf den Crosstrainern über den neuen Termin gemunkelt und spekuliert. Die korrekte Atmung wurde während der Pilatesübungen mal außen vor gelassen – viel wichtiger war es zu klären, welche Outfits altersgerecht und trotzdem schick und modisch sind. Auch die Höhe der Schuhe ist schon Wochen vorher ein wichtiges Thema – schließlich lassen High Heels eine Person schlanker (und damit vermeintlich jünger) aussehen, aber…wie lange hält es denn der Ü-30 Körper auf 10 cm hohen Absätzen stehend aus? weiterlesen »

FCH Olé Olé

Christine Weinschenk am 26.Januar 2010 in Noise in action, Was gibt's Noise?

Mit dem Auffstieg in die dritte Liga regt sich in Heidenheim auch immer mehr eine Fanszene. Vorschreier nehmen bei Fußballspielen auf dem Zaun Platz und ein Fanblock – ausgestattet mit Fanen und Trommeln – feuert die Spieler an. Nachdem einige Fans im vergangenen Jahr bei Auswärtsspielen negativ auffielen und sogar einige Stadionverbote ausgesprochen wurden, wurde der Arbeitskreis “Sport und Sicherheit” ins Leben gerufen, der über Maßnahmen diskutiert, was in puncto Sicherheit schon im Vorfeld getan werden muss, um beispielsweise Ausschreitungen zu verhindern. Dazu gehört auch ein Fanprojekt, das in den Startlöchern steht. Dabei sollen interessierte FCH-Fans das Filmemachen lernen. Ein Filmchen über die Fanszene ist bereits entstanden, das Resultat seht ihr hier. Und noch was: Ein Interview mit den FCH-Vorschreiern gibt’s in der nächsten gedruckten Ausgabe von NOISE zu lesen.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Akrobatik mit den Fingern

Jens Eber am 21.Januar 2010 in Noise in action, Was gibt's Noise?

Die 13-jährige Louisa aus Herbrechtingen ist einer der Stars in NOISE_04, das morgen erscheint. Warum? Seht selbst:

Louisa ist Fingerskaterin – eine der wenigen in der Region, aber schon so fit, dass sie 2009 bei der Fingerskater-WM mit dabei war und so manchen älteren Jungen locker abhängte. weiterlesen »

Die Hürde: drei Meter glatte Wand

Christine Weinschenk am 10.November 2009 in Noise fürs Auge, Noise in action, Was gibt's Noise?

Bauzäune, Bänke, Blumenbeete – Parkour-Fans lieben das Hindernis. In Heidenheim gibt es eine feste Gruppe von vier Parkour-Begeisterten, die sich regelmäßig zum Trainieren treffen. Was bei diesen Treffen abgeht, erfahrt ihr am Freitag in der neuen Ausgabe des Noise-Magazins. Da gibt es Hintergrundinfos zur Trendsportart Parkour sowie ein Feature zum Probetraining in Heidenheim. Hier schon an Leckerlie vorweg: Das Video zum Training.

Respect: Streetstyle geht ab

Christine Weinschenk am 16.Oktober 2009 in Noise in action, Was gibt's Noise?

„Respect!“ ist on und wir sind es auch! Die Noise-Redaktion hat sich am Freitag in der Friedrich-Voith-Schule in Heidenheim umgesehen. Da laufen schon ein paar der „Respect!“-Workshops und da ging’s schon richtig ab! Streetstyle stand auf dem Programm. Miguel Sozinho brachte die Breakdance-Newbies ordentlich ins Schwitzen. Beim Freestylen zeigte er dann selbst auch noch, was er drauf hat:

Hobbytest in Bildern

Jens Eber am 10.Oktober 2009 in Noise fürs Auge, Noise in action

Die NOISE-Hobbytesterinnen Jenny Grimm und Kristin Uhlhorn haben sich für die erste Ausgabe unseres Print-Magazins dem Tennis genähert. Genauer gesagt: Jenny raste – angeleitet von HSB-Tennistrainer Stefan Linke – mit wachsender Eleganz über den Platz, während Kristin verletzungsbedingt die Kommentatorin an der Seitenlinie spielte.  Wie die beiden den “weißen Sport” erlebt haben, könnt ihr in NOISE #1 nachlesen, erhältlich ab dem 16. Oktober überall, wo es die Heidenheimer Tageszeitungen gibt. Wer zu Hause ein Abo von HZ oder HNP hat,  NOISE am nächsten Freitag sogar schon morgens in seinem Briefkasten.
Hier gibt es vorab schon mal einige Fotos vom Hobbytest:

Yoga auf speed

admin am 13.September 2009 in Noise in action

Oliver Kentner steht auch mit 28 Jahren noch regelmäßig auf dem Skateboard auch wenn die Sprünge nicht mehr ganz so gewagt sind.

Skate6

»Ich bin glücklich und würde das noch mal so machen«, sagt Oliver Kentner über seine Entscheidung, vor bald 20 Jahren mit dem Skateboardfahren begonnen zu haben. Heute ist er 28 Jahre alt und steht immer noch auf dem Brett, sooft es geht.

Angefangen hat alles in der Grundschulzeit: „Ich bin nach Hause, habe gegessen und die Hausaufgaben erledigt, dann war ich weg“, erzählt Oliver Kentner. Dabei leuchten seine Augen wie wohl damals als kleiner Junge, als er mit Freunden durch die Stadt gezogen ist. Der Rathausplatz war zentraler Treffpunkt, man traf sich ohne Verabredung: »Es gab ja noch keine Handys, aber du brauchtest niemanden anrufen und wusstest, es ist sowieso jemand da.«

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Heute ist es ruhiger geworden rund ums Rathaus und vom Jugendhaus »Villa Taubenschlag«, ebenso Anlaufpunkt der Skater, existieren nur mehr Erinnerungen – das einstige Refugium der Jugend fiel der Abrissbirne zum Opfer. »Wenn ich heute durch Heidenheim laufe, denke ich: Wir hatten damals mehr Spaß als die Kids heute«, resümiert der Brettfahrer. »Wir haben das Beste aus der Stadt rausgeholt.« Kentner kennt Heidenheim, so lange er zurück denken kann. In Berlin Kreuzberg geboren, den Vater nie kennen gelernt, wuchs er bei seinen Großeltern unterm Hellenstein auf. Er habe nur gute Erinnerungen an die Zeit und auch heute kommt Kentner wenn möglich am Wochenende auf die Ostalb – seine Großeltern besuchen. Da verbringe er Sonntagnachmittage mit Gartenarbeit, als Erholung vom Stress der Woche in Stuttgart. weiterlesen »