Artikel in der Rubrik Was gibt's Noise?

Eine Insel mit … Trennungsphase!

Karin Fuchs am 21.April 2012 in Was gibt's Noise?

Mit Müll schmeißt unser “England-Korrespondent” Frank Galgenmüller um sich in der achten Folge seiner Reihe über Eigenheiten der Briten.


Ordnung ist das halbe Leben! Naja, solang es nur das ist. Manch Einwohner des Königreichs lebt wohl in der anderen Hälfte, denn wenn ich während der Zugfahrt aus dem Fenster blicke, tanzen mir die Fragezeichen auf dem Kopf. Leere Plastikflaschen, zerknüllte Chipstüten, und, und, und zeichnen so manchen Platz und Bahnstrecken mittlerweile aus. Treffsicher sind sie hier hinsichtlich Mülltonnen keinesfalls, wenn denn eine parat steht!
Warum es in England nicht so viele Mülleimer an öffentlichen Orten gibt? Ungern denkt da ein Jeder an das Jahr 2005 zurück. Drei Anschläge in der Londoner U-Bahn und einer in einem Doppeldeckerbus lassen bis heute noch viele Bürger in Schrecken erstarren. Deshalb gibt es an öffentlichen Plätzen und vor allem in U-Bahn-Stationen kaum mehr Mülltonnen, da in diesem leicht eine Bombe platziert werden kann. Wenn ich dann ab und an mit einer leeren Cola-Dose in einer U-Bahn-Station Londons herumirre und einen Abfalleimer bräuchte, ähnelt das der Suche nach einem florierenden Buchsbaum in der Wüste. Aber: Sicherheit geht nun mal vor! Verständlich.
England stand in Sachen Recycling vor kurzem leider noch dort, wo Deutschland vor 20 Jahren stand. In privaten Haushalten sind jedoch immer häufiger verschiedene Tonnen und Behälter zu sehen, aber in manchen Haushalten und Einrichtungen werden immer noch die schwarzen Säcke mit allmöglichem Müll willkürlich gefüllt.
Tatsache ist jedoch – wenn ich den einen oder anderen Briten zuhöre – dass das eigene Unverständnis wächst und man selbst weiß, dass das Königreich nicht das sauberste Fleckchen auf der Erde ist. „Das Genie beherrscht das Chaos“ ließ Albert Einstein einst verlauten. Wenn dem Glauben geschenkt werden würde, dann müssten Engländer mehr Nobelpreise bekommen haben als sie Tonnen Müll im Jahr produzieren.
Vom Konjunktiv in die Realität: London und Liverpool haben da einen ganz pfiffigen Plan ausgeheckt. Sprechende Mülltonnen! Ganz recht, beim Einwerfen von Abfall in die Mülltonne bekommt man einen verbalen Schulterklopfer. Fein gemacht!
Pfand gibt es hier übrigens wie in vielen anderen Ländern auch nicht. Schade eigentlich, warum sollten Plastikflaschen also richtig entsorgt werden, wenn es kein Geld dafür gibt? Vor allem dem Studententum in der Bundesrepublik bereitet gerade das oftmals Freude. Spätestens, wenn die nächste Grillsession mit dem zurückgebrachten Pfand finanziert wird.

Neu: Bild der Woche

Patricia Henning am 16.April 2012 in Noise fürs Auge, Was gibt's Noise?

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Patricia und Nadine werden sich künftig aber dennoch nicht wortlos melden, sondern ihren Senf zu ihrem persönlichen Bild der Woche geben. Hier ihr erstes Fundstück.

Zeddi Little

Was die Amerikaner so umhauen kann, ist nicht immer zu verstehen. Schon von dem neusten Hype gehört? “The ridiculous photogenic guy” (zu deutsch: “Der lächerlich fotogene Kerl”) begann plötzlich in den meisten amerikanischen Blogs aufzutauchen und über Nacht wurde dieser Mann namens Zeddie Little schon zu einem kleinen Star. Angefangen hat dieser Hype mit dem Foto vom 31. März 2012 am jährlichen Cooper River Bridge Marathon in Charleston. Der Fotograph Will King nannte dieses Foto auf Flickr “Ridiculous Photogenic Guy” und mittlerweile ist Zeddie Little, der von seinem “Ruhm” wie von einer Tsunami Welle getroffen wurde, beliebter Gast in Talkshows und weiteren Sendungen im amerikanischen Fernsehen. Und auch deutsche Blogs haben sich mittlerweile diesem freundlich lächelnden Mann angenommen. (Sie sind teilweise sogar nach ihm umbenannt worden.)

Wer weitere Fotos sehen möchte, kann auf die NOISEonline Facebook Site schauen, der Mann ist nämlich wohl wirklich unfähig, ohne ein perfektes Lächeln zu posen.

Eine Insel mit … optischen Reizen!

Karin Fuchs am 10.April 2012 in NOISE Kolumne, Was gibt's Noise?

Über den Dresscode der Briten berichtet Frank Galgenmüller in der siebten Folgen seiner Reihe über Eigenheiten in England. 


Kleider machen Leute – laut Gottfried Keller. Der Titel dieses literarischen Werks wird häufig zitiert und scheint wie ein Leitspruch, dem die Briten gefolgt haben und immer noch folgen. In beinahe allen Lebensbereichen erkennt man die britische Vorliebe für “smarte” Kleidung, besonders im Berufsalltag. Krawatte und Co. finden regelmaeßig Gebrauch.

Wie vielen vielleicht bekannt ist, sind Schuluniformen mitunter ein Aushängeschild der Engländer. Wem das fremd ist, könnte bei einem ersten Besuch eine englische Schule mit einer Erstkommunion verwechseln. Frühe Grundsteinlegung für schickes Auftreten? Ohne dass das Hemd in der Hose ist und die Jacke über der Uniform nicht abgenommen wurde, kommen die Schüler jedenfalls nicht in das Klassenzimmer hinein. Bunte Haare, Piercings, und Tattoos sind sowieso tabu!

Schulen sind jedoch kein Einzelfall. In vielen Berufsbereichen wird sich rausgeputzt und vor allem auch abends erweckt mancher Brite den Eindruck, er stolziere durch den Wiener Opernball anstatt durch das Pub. Gut, England ist nicht das sauberste Land. Und ja, dort tut man sich mit dem zugegeben oft schwierig erscheinendem Erlernen von Fremdsprachen schwer. ABER: In optischer Hinsicht lassen die Briten sich nichts vormachen. Im oftmals aufkommenden Grossstadtchaos wirkt der feine Zwirn ab und an wie ein Hauch Ordnung und Struktur.

Aber nicht nur kleidungstechnisch ragt man auf der Insel heraus. Make-Up ist der staendige Begleiter der Damen. Spieglein, Spieglein an der Wand, nie ohne Schmink-Set in der Hand! Während der Zugfahrt kommt man sich dann doch das ein oder andere Mal vor wie im Backstagebereich von Zirkus Krone.

Auf der Insel haben die Menschen also einen sehr strengen Eigensinn für das eigene Aussehen. Schicke Kleidung sieht eben gut aus und macht Eindruck. Probiert es doch mal selbst aus und werft euch in Schale! In England oft Alltag, in Deutschland ein Blickfang?!

In Bewegung: Abimotion

Jens Eber am 02.April 2012 in Was gibt's Noise?

Am vergangenen Freitag ging es im Heidenheimer CC unter dem Motto “Abimotion” rund. Nadine Rziha und Vanessa Niederberger haben die Partynacht mit der Kamera begleitet:

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Alles geben: Prototypes V

Jens Eber am 02.April 2012 in Was gibt's Noise?

Praktisch noch mit dem Sound von Blechinstrumenten im Ohr wagte sich unser Fotograf Christoph Nieß auch noch zu “Prototypes V” im Treff 9. Hier seine Bilder:

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Blech im Bild

Jens Eber am 02.April 2012 in Was gibt's Noise?

Okay, wir sind ein bisschen spät dran, aber die Bilder vom Erpfenbrass-Konzert im Schlicker wollten wir euch nicht vorenthalten. An der Kamera: Christoph Nieß.

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Auf die Freundschaft

Karin Fuchs am 28.März 2012 in Was gibt's Noise?

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In NOISE#29 haben wir ein NOISE’n'Style- Freundschaftsspecial veröffentlicht. Als Bonus gibt es hier weitere Bilder von Natalie Fuchs und Antonia Elenz aus Heidenheim und Sontheim und ihren Style.

Starke Männer

Karin Fuchs am 28.März 2012 in Noise fürs Auge, Was gibt's Noise?

Alle Mühe hatten Reporterin Kristin Uhlhorn und Fotograf Jens Eber, um Fabian Rühle und Martin Demel aus Herbrechtingen auf ihrem Trail in der Nähe des Eselburger Tals zu folgen. Die beiden trainieren für den Stronman-Run am 4. Mai auf dem Nürburgring. Die Story dazu findet ihr in NOISE#29.

Während Fotograf und Schreiberin auffallend Probleme haben, nicht ins Rutschen zu kommen, joggen Fabian und Martin mühelos durch die Gegend, springen für die Presse über Baumstämme und zeigen, wozu man Bänke umfunktionieren kann. Wir wünschen den beiden viel Erfolg beim weiteren Training und sind gespannt auf den Verlauf des Strongman Run 2012.

Eine Insel mit … Weltformat

Jens Eber am 24.März 2012 in Was gibt's Noise?

In der sechsten Folgen seiner Reihe über Eigenheiten auf der britischen Insel berichtet Frank Galgenmüller über den größten Exportschlager der Briten: ihre Sprache.

Englisch. Weltsprache, Barrierenbrecher, Kommunikation pur. Ob im Regionalexpress in der Slowakei oder im Tante-Emma-Laden um die Ecke: Diese Sprache ist die am häufigsten verwendete Sprache auf dem Erdball! Das Grundvokabular – die „Basics“ – sind ungelogen überall bekannt. Auf der Insel ist man daher selbstverständlich stolz auf die eigene Sprache.

Was aber im seltenen Fall tun, wenn die Briten sich selbst in einer anderen Sprache ausdrücken müssen? Verschlägt es ihnen dann die Sprache? weiterlesen »

Wenn eine Mitschülerin Fernsehstar wird . . .

Karin Fuchs am 22.März 2012 in Was gibt's Noise?

, . . . dann ist das natürlich ein Thema für die ganze Schule. So wie bei der 16-jährigen Jenny Jessen, die den dritten Platz bei “Das perfekte Model” erreichte. Unsere Schüler-Reporter Gina Gröner, Marlene Bullmann und Vanessa Fichtenau aus der Klasse 9a des Hellenstein-Gymnasiums nutzen die Möglichkeit zum Gespräch mit Jenny Jessen und haben im Rahmen des Projektes „Zeitung in der Schule“ ihr Informationen aus erster Hand in folgendem Bericht zusammengefasst.

von links. Marlene Bullmann, Jenny Jessen, Gina Gröner, Vanessa Fichtenau

Jenny Jessen besucht derzeit die Jahrgangsstufe I des Hellenstein-Gymnasiums in Heidenheim. Gerne verbringt sie ihre Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zu Hause in Giengen.

Mit 13 Jahren wurde Jenny auf der Straße angesprochen. Daraufhin bekam sie ihr erstes Jobangebot von Brodybookings, in Stuttgart. Selbst wäre sie nie auf den Gedanken gekommen, dass sie das Zeug zum Modeln hätte. weiterlesen »