Auf die Freundschaft

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In NOISE#29 haben wir ein NOISE’n'Style- Freundschaftsspecial veröffentlicht. Als Bonus gibt es hier weitere Bilder von Natalie Fuchs und Antonia Elenz aus Heidenheim und Sontheim und ihren Style.

Starke Männer

Alle Mühe hatten Reporterin Kristin Uhlhorn und Fotograf Jens Eber, um Fabian Rühle und Martin Demel aus Herbrechtingen auf ihrem Trail in der Nähe des Eselburger Tals zu folgen. Die beiden trainieren für den Stronman-Run am 4. Mai auf dem Nürburgring. Die Story dazu findet ihr in NOISE#29.

Während Fotograf und Schreiberin auffallend Probleme haben, nicht ins Rutschen zu kommen, joggen Fabian und Martin mühelos durch die Gegend, springen für die Presse über Baumstämme und zeigen, wozu man Bänke umfunktionieren kann. Wir wünschen den beiden viel Erfolg beim weiteren Training und sind gespannt auf den Verlauf des Strongman Run 2012.

NOISE Kolumne: Semesterstart

Am Wochenende war das Wetter echt schön. Ich habe davon in der Zeitung gelesen. Und die Sonne aus meinem geöffneten Fenster gesehen. Aber viel davon gemerkt habe ich nicht.

Pünktlich zum guten Wetter ging auch mein Semester wieder los und niemand hatte Verständnis dafür, dass man sich am besten auf schonende Art und Weise aus dem Freizeitmodus in den Studiermodus bewegt und nicht, nein, nie von der Freizeit sofort in den Hardcore-lesen-5-Essays-und-zwei-Referate-in-einer-Woche-schreib-Modus schalten sollte.

Aber auf diese persönliche Einstellung nehmen leider nur selten Dozenten Rücksicht. Der eine möchte uns das richtige wissenschaftliche Lesen nahebringen und brachte uns dazu passenderweise einen 400-seitigen Reader mit, der nur die schönsten Texte zu sozialwissenschaftlicher Forschung enthielt, die selbstverständlich auch für uns persönlich zusammengefasst werden sollten. Der nächste wollte uns deutlich machen, dass Human Ressource Manager in Unternehmen völlig missverstanden sind. Und benötigte dafür einen ähnlichen Umfang.

Neben zeitaufwändigen Pflichtveranstaltungen, gab es aber auch schöne freiwillige Zusatzvorlesungen. Doch da viele Leute an den freiwilligen Zusatzvorlesungen teilnehmen wollten, pardon – im Raum sitzen und zuhören wollten, wurde eine kleine Einstiegshürde aufgestellt: zwei Essays zu fünf Texten à 50 Seiten plus – yey.

Ich glaube, ich habe (gefühlt) noch nie so viel gelesen – während Harry-Potter-Nächte schnell vergingen, musste ich in diesem Fall doch den Tipp meiner früheren Französisch-Lehrerin beherzigen und einzelnen Abschnitten kleine Überschriften geben um den Überblick behalten. Aber ich geb’s ja zu – ich liebe es zu lesen und zu fühlen, wie die Aura des Wissens mich durchströhmt. Ich freue mich auf der nächsten Party großspurig rumzuzitieren und ich freue mich, dass auch in diesem Semester keine Vorlesung vor 10 Uhr anfängt.

Eine Insel mit … Weltformat

In der sechsten Folgen seiner Reihe über Eigenheiten auf der britischen Insel berichtet Frank Galgenmüller über den größten Exportschlager der Briten: ihre Sprache.

Englisch. Weltsprache, Barrierenbrecher, Kommunikation pur. Ob im Regionalexpress in der Slowakei oder im Tante-Emma-Laden um die Ecke: Diese Sprache ist die am häufigsten verwendete Sprache auf dem Erdball! Das Grundvokabular – die „Basics“ – sind ungelogen überall bekannt. Auf der Insel ist man daher selbstverständlich stolz auf die eigene Sprache.

Was aber im seltenen Fall tun, wenn die Briten sich selbst in einer anderen Sprache ausdrücken müssen? Verschlägt es ihnen dann die Sprache? Lese den Rest dieses Eintrags »

Wenn eine Mitschülerin Fernsehstar wird . . .

, . . . dann ist das natürlich ein Thema für die ganze Schule. So wie bei der 16-jährigen Jenny Jessen, die den dritten Platz bei “Das perfekte Model” erreichte. Unsere Schüler-Reporter Gina Gröner, Marlene Bullmann und Vanessa Fichtenau aus der Klasse 9a des Hellenstein-Gymnasiums nutzen die Möglichkeit zum Gespräch mit Jenny Jessen und haben im Rahmen des Projektes „Zeitung in der Schule“ ihr Informationen aus erster Hand in folgendem Bericht zusammengefasst.

von links. Marlene Bullmann, Jenny Jessen, Gina Gröner, Vanessa Fichtenau

Jenny Jessen besucht derzeit die Jahrgangsstufe I des Hellenstein-Gymnasiums in Heidenheim. Gerne verbringt sie ihre Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zu Hause in Giengen.

Mit 13 Jahren wurde Jenny auf der Straße angesprochen. Daraufhin bekam sie ihr erstes Jobangebot von Brodybookings, in Stuttgart. Selbst wäre sie nie auf den Gedanken gekommen, dass sie das Zeug zum Modeln hätte. Lese den Rest dieses Eintrags »

„Das perfekte Model“: Jenny Jessen wird Dritte

Gestern Abend strahlte VOX das Finale der Show „Das perfekte Model“ aus. Die 16-jährige Jenny Jessen aus Giengen konnte sich den dritten Platz sichern und beehrte ihre Freunde und Fans am Finalabend in Giengen.

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NOISE Kolumne: Spritlos

Es gibt Momente im Leben, die  kurzfristig beängstigend sind, in der Erinnerung aber zu den Lustigsten gehören. Beispielsweise wenn man im Auto von einem Konzert nach Hause fährt, weder durch ein Navi noch durch zu viel Benzin oder irgendeine Ahnung von der Gegend belastet – nur die nötige Musik ist für solch ein Abenteuer notwendig!

Aber zurück zum Anfang der Geschichte. Als wir uns auf die circa zweistündige Rückfahrt machten, war der Tank voll, das Samrtphone zeigt uns die Route und die Musik dröhnte fröhlich aus den Lautsprechern. Nachdem die kulinarische Versorgung auch durch eine Fahrt durch den McDrive-Schalter, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen und wir würden bald in unseren butterweichen Betten liegen und uns an einen schönen Abend erinnert fühlen.

Das Ganze ließ sich leider nicht ganz so schnell realisieren. Nur 40 Kilometer vor dem warmen zu Hause wurde unser fröhliches Geplapper durch die Schrillen Alarmglocken des Reservetanks gestört. Die 40 Kilometer vor uns und Unbehagen im Bauch motivierten uns dazu, die nächste Autobahnabfahrt zu nehmen und nachts um 2 Uhr nach einer Tankstelle zu suchen. Hmmm…so war zumindest unsere Vorstellung gewesen. Denn in kleineren Örtchen, so mussten wir lernen, sind die Tankstellen des Nachts geschlossen und für diejenigen, die vor Lauter Spaß ihre Tankanzeige nicht beachten keine Erlösung für den Heimweg.

Die Vorstellung nachts in der Pampa liegen zu bleiben, war nicht unbedingt angenehm. Da wir alles, was den wertvollen Sprit zum schnelleren Verbrauch anregt, ausgeschaltet hatten, erschien die Dunkelheit ohne Musik noch ein bisschen dunkler und die Nacht ohne warme Lüftung und die Vorstellung gleich nur noch in dünnen Jäckchen herumzustehen noch ein wenig kälter. Durch das Einschalten des Fernlichts bekamen die Bäume am Wegrand eine leicht gruselige Anmutung und yey, einen Wildunfall konnten wir gerade noch verhindern, als wir ein Reh, das sich demonstrativ vor uns positionierte aus dem Weg hupten.

Weg hier! Wir drehten wieder  Richtung Autobahn um, um eventuell doch noch den Weg nach Hause zu schaffen. Und yey, an der nächsten Abfahrt – eine Tankstelle. Eine Tankstelle ohne Kassierer, der uns vor an Tankstellen rumlaufenden Bösewichten der Nacht mit der Waffe unter seinem Tresen bewahren konnte, sondern nur mit einem Gerät für Kartenzahlung ausgestattet. Aber was soll’s – im Bewusstsein, dass wir zu viele amerikanische Spielfilme mit Tankstellen-Morden gesehen hatten, stiegen wir mit Pfefferspray bewaffnet aus, um das Auto mit dem nötigen Benzin für die Heimfahrt zu versorgen.

Eine halbe Stunde später waren wir zu Hause – übersättigt von On-the-road-Abenteuern, aber selbstverständlich erfüllt von neuer Lebenserfahrung mit der dringlichen Moral der Geschicht: Vergiss den Blick auf die Tankanzeige nicht!

NOISE-Kolumne: Vergegenwärtigt

Wenn man schon lange Teil einer Beziehung ist, hat man viele schöne Dinge, die man über die lange Zeit manchmal einfach vergisst – oder sagen wir, die einem einfach nicht mehr so allgegenwärtig vorkommen, weil der Partner allgegenwärtiger Teil der eigenen Gegenwart ist.

Ein Rezept, um den Wert des Partners wieder schätzen zu lernen, ist ein Mädelsabend: Freundinnen, Mascara, hohe Schuhe und Haarspray dazu und natürlich die Bereitschaft, heute Abend mal so richtig zu feiern.

Feiern, das schließt Cocktails, Tanzen und auch Flirten nicht aus – trotz Langzeitbeziehung. Wir begaben uns also in einen Club, um es uns dort in einer Sitzecke gemütlich zu machen. Da zwei meiner Freundinnen ganz ohne unmoralische Hintergedanken für Männer verfügbar sind, blieb es nicht aus, dass wir dem einen oder anderen Herren mal einen fachmännischen Blick hinterherwarfen.

Von unserem Platz aus hatten wir fantastische Sicht auf die Herren-Toilette und verpassten so niemanden, der den Club mit seiner Gegenwart beehrte und von uns mit null bis fünf Finger bewertet wurde. Es gab große Männer – auffallend häufig wiesen sie einen übermäßig schlanken bis schlaksigen Körperbau und wenig Haare auf. Es gab kleine Männer – mehr Haare und häufig niedlichste Karo-Hemden. Es gab Männer, die ganz offensichtlich am Samstag nicht auf den Gang ins Fitnessstudio verzichteten und uns ihre  ganze voll aufgepumpte Pracht in T-Shirts mit V-Ausschnitt vor Augen hielten. Es gab Männer, die ihre Füße nicht mehr voreinander setzen konnten und es gab tatsächlich einen, der versuchte, das Rauchverbot auf der Toilette auszutricksen. Ich weiß auch nicht – auch auf der Tanzfläche kamen die die anwesenden Herren nicht über zwei mühsam erhobene Finger unsererseits hinaus.

Nachdem wir (mit Cocktails, ohne Flirts)  so lang tanzten, wie unsere High Heels uns trugen, gab es zwar keine neuen Männerbekanntschaften für meine Single Ladies, dafür aber für mich die Gewissheit, dass mein Mann der Beste ist. Dass die These, dass man aus Angst vor Einsamkeit, dem Wunsch nach einem Partner für Kinogänge und Familienfeste oder gar aus Routine mit dem Nächstbesten eine Beziehung eingeht, einfach falsch ist. Sondern, dass man einen Freund oder eine Freundin hat, weil man jemanden findet, neben dem niemand bestehen kann. Und dass der Partner wieder aus der Allgegenwärtigkeit ins Besondere rutscht.

Rock am Rand

Christian Schellenberger (Text) und Joachim Bozler (Fotos) waren in Giengen bei „Rock am Rand“ in der Walter-Schmid-Halle.

“Tragen erfolgreiche Musiker nicht auch eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung? Oder lassen sich ihre Darbietungen, weil versehen mit dem Stempel der bloßen Unterhaltung, gänzlich losgelöst von möglichen weltanschaulichen Streitpunkten betrachten? Im Zusammenhang mit der Band „Böhse Onkelz“ wurde diese Thematik vielfach diskutiert. Und auch die Südtiroler Band „Unantastbar“ muss sich Fragen gefallen lassen. Lese den Rest dieses Eintrags »

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Eine Insel … Verbindung(sproblemen)

In der neuen Folgen seiner Reihe über Eigenheiten auf der britischen Insel berichtet Frank Galgenmüller über das neuerdings liebste Spielzeug vieler Briten.

Sie sind überall! Im Zug, im Bus, auf der Straße, einfach überall! Nein, nicht die Kameras. Gut, die auch. Hier aber ist die Rede von Smartphones. Kameras haben die zwar auch, aber um die geht es heute weniger. In den letzten Jahren mauserten sich Smartphones nämlich unter anderem zu dem Zeichen schlechthin für Modernität. Für die Briten ist es völlig normal ein Smartphone zu besitzen. Lese den Rest dieses Eintrags »

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